Wie erkennt man eine Fake eMail mit gefährlichem Inhalt?

Wie erkennt man eine Fake eMail mit gefährlichem Inhalt?
Mit ein wenig gesunden Menschenverstand  und einer Portion misstrauen ist es recht einfach eMails mit gefährlichen Inhalten zu erkennen. Man muss nicht unbedingt Forensiker sein es gibt eindeutige Anzeichen in den Facke bzw. Spam eMails.
Am Beispiel einer eMail, die angeblich von McAfee kommt und eine Rechnung vortäuscht. Der Klick auf den Link führt dann ein Programm aus oder öffnet Tore, die den PC kompromittieren sollen.
 
Was ist hier ein offensichtliches Zeichen, dass etwas falsch läuft?
  • Die Anrede ist unpersönlich, ohne Ihren Namen zu nennen: "Sehr geehrter Kunde …" oder ist schlicht falsch, ich heiße Michael und werde mit Robert angesprochen.
  • Der Text der Mail schützt dringenden Handlungsbedarf vor, etwa: "Wenn Sie Ihre Daten nicht umgehend aktualisieren, dann gehen sie unwiederbringlich verloren …".
  • Drohungen kommen zum Einsatz: „Wenn Sie das nicht tun, müssen wir Ihr Konto leider sperren …".
  • Sie werden aufgefordert, vertrauliche Daten wie die PIN für Ihren Online-Bankzugang oder eine Kreditkartennummer einzugeben.
  • Die E-Mail enthält Links oder Formulare.
  • Der Nachrichtentext ist in schlechtem Deutsch oder passt nicht zu Firma verfasst.
  • Der Text enthält kyrillische Buchstaben, falsch aufgelöste oder gänzlich fehlende Umlaute – zum Beispiel a oder "ea" statt ä.

Häufigste Spam-Formen

  • Scam: Wird auch Vorschussbetrug genannt. Solche Mails versprechen meist den schnellen Weg zum großen Geld. Nur müssen Sie zuvor einen vergleichsweise kleinen Betrag, zum Beispiel für angebliche Anwaltsgebühren, bezahlen.
  • Hoax: Falschmeldung oder schlechter Scherz – zumeist mit der Aufforderung verbunden, die Mail an andere Empfänger weiterzuleiten.
  • Phishing: Mit dieser Spam-Variante versuchen Internetkriminelle, Ihnen persönliche Informationen zu entlocken – etwa die Zugangsdaten zu Ihrem Bankkonto.
Spam Beispiele:
  • Vorschussbetrug: Millionen-Erbschaft, Traumjob, Liebeslügen
  • Der Traumjob
  • Erben gesucht
  • Der Anzeigen-Trick
  • Die Mitleidsmasche
  • Love-Spam
und viele andere...
 
Am Beispiel der angesprochenen McAfee eMail:
  1. Die eMail Adresse hat einen anderen Absender als die genannte Firma
  2. Die falsche Anrede, der Name stimmt nicht
  3. Links die auf gefährliche Seiten verweisen
  4. Etwas was ich gar nicht bestellt habe
  5. Ich lebe in Deutschland und sollstatt mit € in $ bezahlen
  6. Mehrfach wieder der gefährliche Link
Was sollte jetzt unternommen werden?
Auf keinen Fall in Panik geraten, der Absender versendet es an tausende andere Empfänger in derselben Art und Weise. Im eMail Programm die eMail als Spam kennzeichnen und dann ab in die digitale Tonne zum Entsorgen.
 
 

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Michael Lieder

Geschrieben von : Michael Lieder

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